Kunst für die Klimastadt Ulm – Ausstellung im Dienstleistungszentrum Wiblingen

Feb 22, 2022

Das Projektteam der lokalen agenda zur Landesgartenschau hatte von Mai bis Oktober 2021 einen Schülerkunstwettbewerb ausgeschrieben, im November tagte die Jury. Aufgrund von Corona wurde die Ausstellung der Kunstwerke zunächst verschoben. Ab sofort können die Beiträge bis Ende Juni im Dienstleistungszentrum Wiblingen während der üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden. 

Inhaltlich ging es bei der Ausschreibung des Wettbewerbs um mehr Grün und Klimaschutz und weniger Verkehr in der Stadt. Gezielt sollten Fragen in den Fokus genommen werden, die sich um Nachhaltigkeits- und Klimaschutzthemen drehen.

Die Arbeiten konnten von Einzelpersonen oder Gruppen eingereicht werden, für die Form der Darstellung gab es praktisch keine Einschränkung: Ob Fotos, Videos, Zeichnungen, Gemälde, Collagen oder Modelle, alles war erlaubt. Entsprechend vielfältig sind die über 50 Kunstwerke, die nun im Rahmen der Ausstellung gezeigt werden.

Die Arbeiten sind nicht nur etwas fürs Auge: Bunte, insektenfreundliche Blumen, begrünte Dächer und Fassaden und große schattenspendende Bäume werden gezeigt; das “Veggie-Castle” Wilhelmsburg, wo im Burggraben Obst und Gemüse angebaut wird, leuchtet auf zwei großformatigen Collagen.

Eine sechste Klasse reichte ihre Ideen in Form von Modellen aus Pappe und anderen Materialien ein. Um die empfindlichen Konstruktionen zu schonen, sind auf der Ausstellung Fotos der Modelle zu sehen.

Die jüngste Gruppe, eine erste Klasse, reichte eine Videodokumentation ein: die Kinder hatten in einem kleinen Workshop verschiedene Vorschläge in Form von herrlich farbenfrohen Collagen dargestellt, die ebenfalls ausgestellt sind. Das Video selbst kann in Eigenregie unter www.ulm-agenda21.de angeschaut werden.

Die Beiträge einer zehnten Klasse sind als Planskizzen mit erklärenden Texten dargestellt: Aufenthalts- und Spielplätze aller Art, Ideen wie ein Streichelzoo am Adenauerring, eine Bühne im Ehinger Tor, Lagerfeuer- und Grillplätze, ein grünes Labyrinth oder Skaterparks zeigen, wie wichtig den jungen Menschen Freizeit- und Naherholungsangebote in der Stadt sind

Die Preisträger*innen des Wettbewerbs kommen aus der Astrid-Lindgren-Schule, der Albert-Einstein-Realschule, dem Anna-Essinger-Gymnasium und dem Regionalen Ausbildungszentrum. Sie haben ihre attraktive Gruppenpreise bereits erhalten. Als Preis für ihre Einzelarbeit darf sich Ana Steck auf einen Rundflug mit dem Motorsegler über dem künftigen Landesgartenschau-Gelände freuen.

Die lokale agenda ulm 21 dankt den Sponsoren und Kooperationspartnern: AG West, Förderkreis Bundesfestung Ulm, Sparkassendome Neu-Ulm, Stadt Ulm, Ulm/Neu-Ulm Tourismus.

Übersicht der Arbeiten der Künstler*innen

Videobeitrag Astrid-Lindgren-Schule

 

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